Die Wochenschau

Die WochenSchau verlost dreimal zwei Karten für das neue Stück des Ohnsorg-Theater

De dresseerte Mann

Schleswig. Ausgerechnet als Bastian sie mit einem Fünf-Sterne-Candlelight-Dinner<wbr /> und einem Verlobungsring zuhause erwartet, wird es bei Lene später: Der Chef hat ihr den Job als Chief Executive Officer angeboten, auf den Bastian selbst insgeheim spekuliert hatte. Beziehungskrise statt Romantik, denn welcher Mann erträgt es schon, wenn die Partnerin ihn auf der Karriereleiter überholt? Während Lene darum ringt, ihre eigenen Ambitionen, Bastians gekränkten Stolz und vielleicht sogar noch einen künftigen Kinderwunsch miteinander zu versöhnen, treten ungebeten beider Mütter auf den Plan. Gnadenlos pragmatisch entwickeln die beiden Mütter gemeinsam mit Lene die weibliche Strategie fürs 21. Jahrhundert. Denn wenn die Frau selbst für Wohlstand und Sicherheit sorgen kann, wofür braucht sie dann noch einen Mann …?

John von Düffel dreht in seiner Bühnenfassung des Vilar-Bestsellers „De Dresseerte Mann“ den Spieß der Emanzipation ein weiteres Mal um. Die Thesen sind das Fundament für die Arena, in der er die Kinder der militanten Feministinnen und schnurrenden Luxusweibchen von damals aufeinander loslässt – wobei die Mütter leidenschaftlich coachen.…

Das Gastspiel des Ohnsorg Theaters kommt am Freitag, 29. März, ab 20 Uhr in die Heimat auf der Freiheit. Sie haben die  Chance, bei der WochenSchau dreimal zwei Karten für das Gastspiel  zu gewinnen: Die ersten drei Anrufer, die am Montag, 10. Dezember,  zwischen 10  und 10.04 Uhr unter der Nummer 04621-808-3120  durchkommen, haben jeweils zwei Karten gewonnen.  Der Rechtsweg ist   ausgeschlossen.

Titelfoto: Oliver Fantitsch

Treia und Bergenhusen arbeiten zusammen

Überregionale Kooperation

Gemeinsam mehr erreichen – das ist das Ziel der neuen Kooperation zwischen den Handels- und Gewerbevereinen Treia und Bergenhusen. Der Kontakt ergab sich durch die überregionale Einladung zum 1. Wirtschaftsstammtisch des HGV Bergenhusen im November. „Wir haben festgestellt, dass die Gewerbetreibenden in den Gemeinden vor ähnlichen Problemen stehen, sei es der Ausbau der Infrastruktur wie die Schaffung neuer Gewerbegebiete, die Anbindung an das schnelle Glasfasernetz oder einfach die Kommunikation mit der Politik auf verschiedenen Ebenen“, erläutert Stefan Schnaut, Vorsitzender des HGV Bergenhusen seine Beweggründe zur Gründung des Wirtschaftsstammtisches. „Die Gemeinden haben viele Schnittmengen, darum haben wir überregional eingeladen. Es geht uns darum, nicht nur die Gemeindegrenzen zu überwinden, sondern auch die gedanklichen Grenzen.“

Der HGV Treia ist immer offen für neue Ideen und Initiativen aus dem Umland. „Wir unterstützen bereits die Initiative der Gemeinde Ahrenviölfeld, neue Bedarfshaltepunkte auf der Bahnstrecke zwischen Jübek und Husumzu schaffen“, erklärt HGV-Vorsitzende Andrea Schlüter. „Davon würde die Menschen in der gesamten Region profitieren.“

Als nächstes Projekt plant der HGV Treia die Anschaffung eines PKW´s, das ältere Menschen aus der ländlichen Gegend zu den Einkaufsstätten bringt.

Auch dieses Fahrzeug ist dann überregional einsetzbar.

Zu den weiteren Zielen der überregionalen Zusammenarbeit gehört das Aufstellen eines flächendeckendes Konzeptes zur Entwicklung der ländlichen Räume auf Landesebene sowie das Abschaffen von überflüssigen Reglementierungen. „Wir möchten die freie Entwicklung der Gewerbetreibenden fördern“, betont Stefan Schnaut.

Der zweite Wirtschaftsstammtisch ist für das Frühjahr geplant. Die Teilnehmer erhalten nicht nur Gelegenheit, weitere Kontakte zu knüpfen, sondern ausführliche Informationen zum Thema Betriebsprüfungen durch das Finanzat. awe