Die Wochenschau

Höhepunkt des Sommers: Am 11. und 12. August frische Muscheln satt – gekocht oder gebraten

Dagebüller Muscheltage

Dagebüll. Zwei Tage lang steht Dagebüll wieder einmal ganz im Zeichen der Muschel. Der Fremdenverkehrsverein (FVV) hat auch in diesem Jahr ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Am 11. und 12. August werden in Dagebüll jeweils ab 11 Uhr die leckeren Delikatessen aus der Nordsee angeboten – gekocht oder gebraten. Seit 20 Jahren zieht es an diesem Wochenende unzählige Gäste und Einheimische zum ersten Verkosten der neuen Ware nach Dagebüll.

Im ehemaligen Parkhaus Schmidt, direkt hinter dem neuen Klimadeich, beginnen am Sonnabend und Sonntag jeweils um 11 Uhr die Muscheltage mit einem bunten Unterhaltungsprogramm, einem kleinen Floh- und Stöbermarkt und vielfältigen Spielmöglichkeiten für die jüngeren Besucher. Damit es den Kindern nicht langweilig wird, ist das Rahmenprogramm besonders auch auf sie abgestimmt. Erlebnisreich wird der Muschelgenuss am späten Sonnabend, wenn  die Besucher auf der Mole  das Feuerwerk „Föhr on Fire“ live wie aus einem kostenlosen Logenplatz erleben können. Wie immer enden die Muscheltage am Sonntag um 16 Uhr. Danach lädt der Fremdenverkehrsverein und die Gemeinde Dagebüll zu einem Konzertabend auf dem neuen Deichtorplatz mit der Tribünenanlage ein. Ab 18 Uhr tritt  der Liedermacher Tim Linde mit seiner  Band auf.  (jut)

 

Viel Lob und Applaus für Dagebüll scheidenden Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen

Den Ehrenbürgermeister als Abschiedsgeschenk

Risum-Lindholm. Die Stimmung ist gut bei Uwe und Olaf Petersen. Zehn Tage vor dem Saisonstart des SV Frisia 03 Risum-Lindholm in die Fußball-Oberliga zeigt sich die Mannschaft fit und so allmählich auf dem richtigen Weg. Im Trainingslager im dänischen Skjern wurden schon zum dritten Mal in Folge die taktischen Grundlagen gelegt. Nach drei Wochen ist das Grundlagen-Training, das Konditions-Bolzen abgeschlossen. „Auch wenn noch einige meiner Jungs noch daran arbeiten müssen“, fügt Petersen lächelnd hinzu. Seine Ansprüche sind hoch. Jetzt gilt es für Frisia, sich auf dem Platz zu finden, die Abläufe einzuüben.  „Die Mannschaft ist weiter auf dem richtigen Weg. In der Abwehr stimmt es schon, und Torhüter Johnny Nestler ist ein großer Rückhalt. Spielerisch müssen wir uns aber noch steigern, vorne mehr Chancen erspielen“, sieht Olaf Petersen noch Luft nach oben.

Probleme bereitet Uwe Petersen derzeit noch das Fehlen seines Kapitäns Leif Johannsen, der an einer Schleimbeutelentzündung laboriert, von Neuzugang Finn Kalisch, der sich im Trainingslager erkältet hatte, und von Neu-Torhüter Christian Block, der sich beim Training den Finger gebrochen hat. „Es läuft noch nicht 100-prozentig rund. Es ist leider wieder so schwierig, wie in den Jahren zuvor. Ich habe nie den gesamten Kader zur Verfügung, es fehlen immer zu viele“, ärgert sich der Frisia-Trainer. Aktuell hat er 24 Spieler im Kader, hat ihn zuletzt erweitert. „Mit 18 Spielern kommt man nicht mehr durch. Mehr Leute befeuern auch den Konkurrenzkampf“, hat Olaf Petersen erkannt.

Und der ist nötig, denn hart haben Frisia die Abgänge gerade im Offensivbereich von Tobias Zuth (SC Weiche Flensburg 08 II), Jonas Ketelsen (Auslandsaufenhalt), Kevin Knitel (Husumer SV) und Christoph Ruback (SG Nordau) getroffen. „Das ist kaum zu kompensieren. Wir haben die Positionen ausgeglichen, aber die Spieler sind noch nicht auf dem Leistungsstand. Finn Kalisch ist noch nicht wieder fit, soll aber im Angriff die zentrale Rolle spielen. Er ist für uns derzeit unverzichtbar“, macht Uwe Petersen deutlich, wie wichtig der neue Stürmer für Frisia ist.

So erwarten sowohl Trainer wie auch der sportliche Leiter wieder eine ganz besondere Oberligasaison. „Das wird gefühlt noch herausfordernder als im letzten Jahr. Wir werden Zeit brauchen, uns zu finden und noch einiges an Trainingsarbeit. Das Potential haben wir, wie schon die Testspiele gezeigt haben, aber uns fehlt noch die Konstanz“, weiß Olaf Petersen nur zu gut.

Die Oberliga erwarten beide nach der Spielklassenreform stärker als zuvor. Alle Aufsteiger kommen jetzt aus der Landesliga – der TSV Kropp und der VfB Lübeck II als Meister und der TSV Bordesholm. „Ich erwarte fünf, sechs Mannschaften in der Spitze. Ganz oben rechne ich mit TSB Flensburg, Strand 08 und vielleicht den SC Weiche Flensburg 08 II. Dahinter beginnt dann das breite Mittelfeld – da kann jeder jeden schlagen. Deswegen werden da die Plätze oft schnell wechseln. Wir sind gerüstet für den Kampf und werden alles dafür geben. Unsere Spieler haben sich nach zwei Jahren Oberliga ja auch weiterentwickelt“, gibt sich der Frisia-Trainer trotz aller Widrigkeiten in der Vorbereitung optimistisch. Als Saisonziel würde er gerne den 10. Platz bestätigen. „Das wäre eine komfortable Situation für uns, wenn wir auch diesmal nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Wir wurden ja schon oft unterschätzt und konnten dann positiv überraschen. Wir tun alles dafür, dass es uns wieder gelingt, auch wenn zu Beginn noch nicht alles perfekt sein wird“, traut Uwe Petersen seinen Jungs wieder viel zu. Schließlich ist bei Frisia immer die Mannschaft der Star.

Zum Saisonstart  muss der SV Frisia 03 am Sonnabend, 4. August, um 14 Uhr gleich beim Topfavoriten TSB Flensburg antreten, hat dann schon das zweite Derby am Mittwoch, 8. August, um 19 Uhr gegen den SC Weiche Flensburg 08 II im heimischen Niko-Nissen-Stadion, muss am Sonntag, 12. August, um 14 Uhr beim TSV Lägerdorf antreten und spielt dann am Sonnabend, 18. August, um 16 Uhr schon das dritte Nordderby beim TSV Kropp. „Der Auftakt ist spannend, aber wir müssen ja sowieso gegen alle spielen. Wir müssen davon ausgehen, dass wir nach zwei Spielen noch mit null Punkten dastehen“, wäre das sowohl für Uwe wie auch Olaf Petersen absolut kein Beinbruch. Schließlich wissen sie, dass in der Oberliga wieder ein langer Atem gefragt ist und die wirklichen Gegner für Frisia erst noch kommen. (pu)

 

Bildunterschrift: Start in die Oberliga-Saison: Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm setzt in der dritten Saison in der höchsten Spielklasse weiterhin auf eine Mischung aus jungen Eigengewächsen und erfahrenen Spielern.  Foto: PustalStart in die Oberliga-Saison: Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm setzt in der dritten Saison in der höchsten Spielklasse weiterhin auf eine Mischung aus jungen Eigengewächsen und erfahrenen Spielern.  Foto: Pustal