Die Wochenschau

Verkaufsoffener Sonntag am 17. März von 11 bis 17 Uhr in Niebüll

Frühlingserwachen in Niebüll

Niebül. Die ersten Sonnentage machten schon Appetit auf mehr. Die Lust auf Shoppen wächst.  Die Niebüller Hauptstraße will daher am Sonntag, 17. März, Lust auf Frühling versprühen. Von 11 bis  17 Uhr öffnen die Geschäfte ihre Türen und laden zum entspannten Bummeln und Stöbern ein und das stressfrei und ohne Zeitdruck. „Entdecken Sie die neuesten Trends und Kollektionen des Frühjahrs“, lautet der Tipp der Geschäftsleute. Der Besuch lohnt sich, die Läden in der Hauptstraße haben sich einiges einfallen lassen.  Rund um den Rathausplatz vergnügen sich die kleinen Besucher auf dem Kinderkarussell. Für Essen und Getränke ist selbstverständlich auch gesorgt.  Im Gewerbegebiet Süd findet im früheren Gebäude von „Küchenstudio Nissen“ ein kostenloser Indoor-Flohmarkt statt. Und auch die berühmten Blumenmädels des HGV Niebüll (Foto) sind an diesem Sonntag wieder unterwegs. Lassen Sie sich überraschen! (pre)

2.241 Euro für neue Uniformen: Crowdfunding bei der VR Bank Nord erfolgreich

Die Frisia Valkyries können durchstarten

Enge-Sande.  Die „Frisia Valkyries“, die Cheerleader des American Football Teams  „Frisia Warriors“ des SV Frisia 03 Risum-Lindholm, können jetzt durchstarten und ihren großen Traum „Meisterschaften 2020“ in Angriff nehmen. Mit dem erfolgreichen Crowdfunding der VR Bank Nord haben sie jetzt die Möglichkeit, sich neue werbefreie Uniformen anzuschaffen, die für die Teilnahme und den  Gewinn der Landesmeisterschaften Bedingungen sind.

In der im Juli 2018 gegründeten Cheerleader-Gruppe trainieren mittlerweile 35 aktive junge, sportliche Frauen drei bis vier Mal in der Woche intensiv. Dazu zählen Fitnessstudio, tanzen und zwei mal tumbling und stunten. 

Finanzielle Unterstützung für ihren Start haben sie sowohl vom SV Frisia 03 wie auch von der VR Bank Nord im November erhalten. Wie so oft kostet auch diese Sportart in der Anfangsphase viel Geld. „Ein Satz Uniformen kosten bei Cheerleadern aufgrund der großen Anzahl und der Flexibilität und Belastbarkeit des Stoffes mehrere tausend Euro“, erklärt Inken Nicolai, Spartenleiterin der Frisia Valkyries. Hinzu kommen weitere wichtige Dinge wie Medizinkoffer, Trinkflaschen, Trainingstaschen und -Shirts, die sie selbst anschaffen müssen. Einiges kann durch Sponsoren abgedeckt werden, aber eben nicht alles. Zudem erfordert das Training nicht nur Fleiß, sondern auch professionelles Coaching wie aktuell durch eine Akrobatiktrainerin und  eine Tanzlehrerin, und auch die Fahrten zu Workshops und Wettbewerben müssen finanziert werden.

Ihre erste Teilnahme an den Landesmeisterschaften am 30. März in Lübeck steht fest, aber dort werden sie aufgrund fehlender werbefreier Uniformen sich nur als Neuling vorstellen können.  Meisterschaft und Qualifikation für weiterführende Wettbewerbe sind so noch nicht möglich.

Nun haben die Mädchen um Inken Nicolai ihr erstes Ziel erreicht, beim Crowdfunding der VR Bank Nord sind insgesamt 1.861 Euro an Spenden zusammengekommen. Mit diesem Geld und den Spenden, die bereits im Vorwege gesammelt wurden, können die Frisia Valkyries nun einheitlich auf allen weiteren Wettbewerben teilnehmen. „Ich finde es großartig, dass ein weiteres Crowdfunding-Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde und freue mich, heute den Scheck an die Cheerleader Frisia Valkyries überreichen zu können. Wir als VR Bank Nord haben die Spendensumme mit weiteren 380 Euro unterstützt und wünschen Euch viel Erfolg bei Euren Wettkämpfen“, sagte Hartmut Wiebe, Geschäftsstellenleiter der VR Bank Nord in Risum-Lindholm.

Die Cheerleader bedankten sich bei der VR Bank Nord und vor allem auch bei Susanne und Uwe Berger aus Enge-Sande, die alleine fast  500 Euro gespendet haben, für die großartige Unterstützung. (pu)

 

Bildunterschrift: Sportliche Scheckübergabe: Die Cheerleader „Frisia Valkyries“, unterstützt von einigen Footballern der „Frisia Warriors“, bedanken sich bei Uwe Berger (Berger’s Gasthof, li.)  und Hartmut Wiebe (VR Bank Nord) mit dieser akrobatischen Darstellung für die finanzielle Unterstützung. Foto: Pustal